Historie

Industrien mitgestalten – damals wie heute

Von der Gründung der Gesellschaft über die Erweiterung unserer Kompetenzen und internationalen Beteiligungen bis hin zur Entwicklung innovativer Technologien: Die Geschichte der Küttner-Gruppe ist geprägt vom Anspruch, zukunftsstarke Anlagenbau-Lösungen zu bieten und dafür neue Herausforderungen anzunehmen.

Verfolgen Sie die Meilensteine in der Geschichte unserer Unternehmensgruppe zurück und überzeugen Sie sich selbst von der breiten Erfahrung, die wir heute nutzen, um Ihr Projekt erfolgreich zu gestalten.

2018

Klärschlammverbrennung in der Wirbelschicht

Neues Joint Venture KÜTTNER MARTIN GmbH

KÜTTNER und MARTIN bündeln Ihre Kompetenzen zum Bau und zur Vermarktung von Klärschlammanlagen um den in Europa wachsenden Bedarf kommunaler Entsorgungslösungen Rechnung tragen zu können.

Klärschlamverbrennungsanlage Großwilfersdorf

Klärschlammbehandlung

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2017

Küttner Savelli und Küttner Schwingtechnik

Innovative Formtechnik und eigene Schwingtechnik öffnen neue Projektwelt

Massenkompensierter Gusskühler hinter automatischen Formanlagen

Die Küttner-Gruppe hat ihre globale Gießerei-Plattform um drei neue Geschäftseinheiten für Schwing- und Formtechnik im Grün- und Kaltharzsand erweitert, welche die Kernaktivität von Küttner perfekt ergänzen. Alle drei verfügen über ein traditionelles und hohes technisches Know-how in diesem Bereich mit allen erforderlichen Kompetenzen für die Planung, Herstellung/Montage, Installation und Inbetriebnahme.

  • Küttner Schwingtechnik ist ein Gemeinschaftsunternehmen mit der IFE Aufbereitungstechnik und baut Trennrinnen, Gusskühler und Sonderförder-/Siebmaschinen für die Gießerei
  • Küttner Savelli ist ein Gemeinschaftsunternehmen mit den Gründern und baut automatische Formanlagen und Grünsand-Aufbereitungen
  • Küttner No-Bake Solutions ist eine Nachfolgegesellschaft der I.M.F. do Brasil und baut Ausrüstungen für Handformereien.

Diese strategische Erweiterung ermöglicht es Küttner, komplette Gießereien anzubieten: vom Schmelzen und Gießen über die Sandaufbereitung und das Formen bis zum Ausleeren und Kühlen von Gussteilen.

Schwingtechnik

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Giessereitechnik

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2016

Modernisierung der Abwicklungsstrukturen mit virtueller Inbetriebnahme in der „digitalen Fabrik“

Bis zu 75 Prozent Zeitersparnis bei der Inbetriebnahme der Automatisierungstechnik.

Für die professionelle Abwicklung von Großprojekten haben wir unsere Abwicklungsstrukturen neu aufgestellt sowie unsere IT-Struktur und Engineering-Abläufe auf den neuesten Stand gebracht.

Die „virtuelle Inbetriebnahme“ ermöglicht, die einwandfreie Funktion der Automatisierungstechnik schon vor der realen Inbetriebnahme zu prüfen und Steuerungsabläufe sowie Prozessschritte zu optimieren. Mehrere erfolgreiche Projekte belegen, dass die Simulation in der „digitalen Fabrik“ den Zeitaufwand um bis zu 75 % für die Inbetriebnahme reduziert. Denn jeder Tag zählt! Für die elektrische Inbetriebnahme steht nach mechanischen Umbauten oft nur wenig Zeit zur Verfügung. So haben das schnelle und zuverlässige Testen und Optimieren der Hardware und der Steuerungssoftware entscheidende Bedeutung für die rechtzeitige Inbetriebnahme eines jeden Projektes.

Virtuelle Inbetriebnahme

2015

Modernisierung Gießerei 3 bei BUSCH

Erfolgreiche Operation am offenen Herzen in den Sommerferien

M. Busch: Umbau im Bestand

Nach einer gründlichen Planungsphase wurde die Gießerei 3 in drei Schritten modernisiert, um eine fast 30 Jahre alte Formanlage auszutauschen und Qualität und Leistung erheblich zu steigern.

Der sechswöchige Umbau erfolgte in einer dreischichtigen Montage. In dieser Zeit hat Küttner täglich bis zu 300 Monteure auf der Baustelle beschäftigt und koordiniert.

2002

Energietechnik

Unser Team Energy ist aus der GEA Wärmetechnik hervorgegangen und beschäftigt sich überwiegend mit der Nutzung industrieller Prozesswärme.

Das zentrale Produkt sind sogenannte Heat-Pipes, die große Wärmemengen zwischen gasförmigen Medien übertragen können. Typische Anwendungsbeispiele gibt es am Hochofen, in Zementanlagen oder Gasverdichterstationen.

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Wärmerückgewinnung an Gasverdichterstation

OXYCUP® Schachtofen-Technologie

Zero-Waste-Konzept

Seit über 20 Jahren betreibt thyssenkrupp einen von Küttner entwickelten Schachtofen, in dem eisenhaltige Reststoffe und Bären verarbeitet werden. Filterstäube und eisenhaltige Schlämme werden durch Zugabe von Kohlenstaub und Zement zu Steinen agglomeriert und eingeschmolzen.

Auf dieser Basis wurden weitere Schachtöfen für die asiatische Hüttenindustrie zum Verwerten von eisen-, chrom- und nickelhaltigen Reststoffen oder zur Erzeugung von Roheisen aus Stahlschrott gebaut.

mehr Informationen zu OXYCUP®

1995

Einstieg in die NE-Metallurgie

Küttner qualifiziert sich durch Modernisierungen als metallurgischer Anlagenbauer

Kupferschachtofen

Mit dem Know-how aus dem Kupolofenbau wurden zunächst ein spezieller Schachtofen für 10 t/h Kupferschrott mit eckigem Querschnitt, einer Brennkammer zur vollständigen Verbrennung der Gichtgase, einem Dampfkessel, Rauchgaskühler und Schlauchfilter gebaut.

Danach erhielt Küttner Folgeaufträge zur Optimierung des ISASMELT Ofens der Zinkhütte in Duisburg. Hierzu gehören die Installation einer Einblasanlage für Zinkstaub und Sauerstoff, neue Blasformen für Heißwind und eine Chargieranlage für Brocken sowie die Modernisierung der nassen Desintegrator-Gaswäsche.

Eine gute Basis für weitere Aufträge metallurgisch herausfordernder Aufgabenstellungen aus ganz Europa.

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Prozess-Automatisierung

Qualitätsmanagement durch Simulation

Seit 1992 bietet Küttner Automation über die Küttner-Gruppe und direkt Steuerungen im Bereich der Produktions- und Prozessplanung sowie Elektroplanung/Elektrokonstruktion an. Mit eigenem Know-how, Partnerschaften mit Herstellern von Automatisierungssystemen sowie modernen Arbeitsmitteln werden Produkte und Verfahren zur Lösung komplexer Aufgaben erstellt. Mit umfassenden Qualifikationen – etwa im Bereich Industrie 4.0 –ein attraktiver Innovationspartner für internationale Industrieunternehmen!

Jubiläum bei Küttner Automation
Digitalisierung

Mit unseren Automationslösungen leisten wir einen entscheidenden Beitrag zur Digitalisierung industrielle Produktion – für Vorteile wie gesteigerte Effizienz und gleichbleibend hohe Qualität.

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1980

Einstieg in den Ofenbau

Zunächst in Lizenz von Modern Equipment
Einstieg in den Bau von Heisswind-Kupolofenanlagen.

Über eine amerikanische Lizenz hat Küttner für die europäischen Gießereien Kupolöfen gebaut und eine gute zuverlässige automatisierte Anlagentechnik entwickelt. In den 90er-Jahren wurde die Düsseldorfer Gesellschaft für Hüttenwerksanlagen mit über 300 Referenzen für Kupolöfen übernommen.

Aus den zahlreichen Verfahrensvarianten hat sich der Langzeitofen mit Heißwind- und Sauerstoffeinsatz für mittlere Schmelzleistungen von 15 bis 45 t/h als beste verfügbare Technik durchgesetzt.

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Bildbeschreibung

1974

SC Küttner vs. 1. FC Köln in Belo Horizonte

Gründung Küttner do Brasil

Internationaler Transfer und Aufbau technologischer Kompetenz

Neben dem Direktgeschäft für die europäischen Hüttenwerke lieferte Küttner auch regelmäßig über die großen Anlagenbauer und Handelshäuser in die Welt. Nach Brasilien folgte Küttner den Hüttenwerken mit einem eigenen neuen Standort und fertigte dort auch die eigenen Anlagen, in der Spitzenzeit mit über 300 eigenen Mitarbeitern.

In den 90er-Jahren wurden weitere Landesgesellschaften in Indien und USA gegründet, um auch diese Märkte in Landessprache bedienen zu können.

Aufbau europäischer Lokalgesellschaften

Frankreich – Belgien – Italien – England - Spanien

Durch eine Beteiligung an einem französischen Anlagenbauer entwickelte sich zunächst das Geschäft mit den französischen Hütten- und Stahlwerken, später mit den belgischen Werken. Küttner baute sich eine Struktur auf, um die Kunden in ihrer Muttersprache zu bedienen. Die europäische Expansion setzte sich später mit eigenen Landes-Gesellschaften in Italien, England und Spanien fort.

1970

Bau kompletter Wiege- und Beschickungsanlagen für die Hochofen- und Stahlwerke

Zeichensaal im neuen Bürohaus Bismarckstrasse

Den Durchbruch zum Groß-Anlagenbau brachte die Komplettierung von Wiegeeinrichtungen durch Stahlbau in Gestalt von Bandbrücken, Bühnen sowie Bandanlagen. Ein Schwerpunkt bildete der Bau von Beschickungsanlagen für Konverterzuschläge zu LD-Stahlwerken, später auch der Bau von Mölleranlagen für Hochöfen. Zu dieser Zeit umfasste das Abeitsgebiet Bandförderanlagen beim Erzumschlag im Hafen, Erzbrech- und Siebanlagen, Mischanlagen, Gattierung in der Mölleranlage des Hochofens und das automatische Zusammenstellen der Chargen aus verschiedenen Eisenträgern mit Koks und Kalkstein bis zur Aufgabe dieser Chargen in den Hochofen.

1965

Gründung der Dr.-Ing. Carl Küttner KG

Schwingtechnik und Automation

Als „Engineers & Contractor“ verkauft KÜTTNER Anlagen auf eigene Rechnung und lässt Komponenten und Stahlbau bei Unterlieferanten fertigen und auf die Baustelle liefern, wo die Anlagen unter Küttners Aufsicht montiert und schlüsselfertig übergeben werden. Zu dieser Zeit sind Dr.-Ing. Carl Küttner und Dr.-Ing. Hans-Günther Rachner die Komplementäre und Götz und Wolf Küttner die Kommanditisten der Firma.

Bismarckstr. 67

1960

Piombino – Kreiszeigerpostament mit eingebautem Geber für die elektronische Weitergabe des analogen Messwertes.

Einstieg in den Anlagenbau

Über den Bau mechanischer, später elektronischer Waagen

Neben dem Verkauf von Einzel-Schwingfördergeräten rückte das Anlagengeschäft stärker in in den Vordergrund. Es wurden vorzugsweise Einrichtungen geliefert, die mit Schwingmaschinen in direktem Zusammenhang standen.

Anfang 1960 wurde der Arbeitsbereich der Firma auf die elektronische Wiegetechnik ausgedehnt. Parallel entwickelte sich der Bau von elektronischen Schaltanlagen und Steuerungen mit Meß- und Regeltechnik.

1948

Gründung Dr.-Ing. Carl Küttner, Ingenieur- und Handelsbüro

Die Wurzeln der Unternehmensgruppe

Die Firma wurde ursprünglich als Einzelunternehmen gegründet und beschäftigte sich neben der Vertretungen für Großmotoren und Mittelfrequenzumformer zunehmend auf dem Gebiet der Schwingtechnik mit der UHDE GmbH.

Zunächst wurden einzelne Vibrationsrüttler für Bunkerrüttlung vertrieben, die im Laufe der Jahre weiter entwickelt wurden zu Antriebsmotoren für alle Arten von Schwingmasscheinen

Das Büro in der Bertholdstraße, Essen

Die Stärken von Küttner

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